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Wie Client-Side-Tracking an seine Grenzen stoesst, und was dagegen hilft

Ad Blocker, Cookie-Consent, iOS-Privacy-Updates: Client-Side-Tracking verliert Daten. Server-Side gewinnt sie zurueck.

Ein erheblicher Anteil der Nutzer blockiert Tracker, durch Ad Blocker, Browser-Einstellungen oder iOS Intelligent Tracking Prevention. Wer nur Client-Side trackt, arbeitet mit systematisch unvollstaendigen Daten, was Kampagnen-Attribution, Conversion-Tracking und Budgetentscheidungen beeinflusst.

Server-Side Tracking loest das, indem Tracking-Requests vom eigenen Server statt aus dem Browser des Nutzers gesendet werden. Ad Blocker greifen hier nicht.

Wie es funktioniert

Eine First-Party-Domain empfaengt Events vom Browser. Ein Server-Side Container, etwa der Google Tag Manager Server-Side oder ein eigenes Setup, verarbeitet diese Events und leitet sie an Drittanbieter weiter, Google Analytics, Meta Pixel, LinkedIn und aehnliche. Fuer den Browser sieht das wie eine Anfrage an die eigene Domain aus, kein Tracker, der blockiert werden koennte.

Der Datenschutz-Aspekt

Server-Side Tracking ist nicht automatisch DSGVO-konform, es werden weiterhin Daten an Drittanbieter weitergeleitet, nur ueber einen anderen Kanal. Consent bleibt Pflicht. Der Vorteil liegt darin, dass sich ueber den Server-Side Container genau kontrollieren laesst, welche Daten tatsaechlich weitergegeben werden, etwa mit IP-Kuerzung und anonymisierten User-IDs.

Passender Tool-Stack

Der Google Tag Manager Server-Side ist verbreitet und gut dokumentiert, Stape.io bietet gemanagtes Hosting dafuer. Rudderstack oder Segment sind Customer Data Platforms mit eingebautem Server-Side Tracking. Wer maximale Kontrolle will, setzt auf ein selbst gehostetes Node.js- oder PHP-Setup.

Checkliste: Consent-Strategie auch fuer Server-Side definiert, First-Party-Domain fuer Tracking-Requests konfiguriert, IP-Anonymisierung auf Server-Ebene aktiv, Datenfluss zu Drittanbietern dokumentiert, AV-Vertraege vorhanden, Datenqualitaet vor und nach Migration verglichen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein E-Commerce-Unternehmen stellte fest, dass die gemessene Conversion-Rate in den Analytics-Tools seit Monaten deutlich niedriger lag als die tatsaechlichen Bestellzahlen aus dem Shopsystem. Die Ursache: Ein wachsender Anteil der Nutzer verwendete Ad Blocker, die das Client-Side-Tracking blockierten, die Bestellungen selbst aber ganz normal abschlossen. Nach der Umstellung auf Server-Side Tracking naeherten sich die gemessenen Zahlen den tatsaechlichen Bestellzahlen deutlich an, mit spuerbaren Folgen fuer die Bewertung der Marketingkanaele.

Tracking-Setup verbessern? markom.digital implementiert Server-Side Tracking, DSGVO-konform und mit messbarem Qualitaetsgewinn gegenueber Client-Side Setups.

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