Refactoring-Plan: Von Spaghetti zu Struktur in kleinen Schritten.
Refactoring-Plan: Von Spaghetti-Code zu klarer Struktur – in kleinen Schritten
Refactoring ohne Plan ist das neue Chaos. Refactoring mit Plan ist Investition.
Was einen Refactoring-Plan von "einfach mal aufräumen" unterscheidet
Aufräumen ohne Richtung erzeugt oft neue Unordnung. Ein Plan hat: klares Ziel-Architektur-Bild, priorisierte Schritte, messbare Zwischenstände, und eine Strategie, wie der Normalbetrieb weiterläuft während aufgeräumt wird.
Der Startpunkt: Ist-Analyse
Welche Bereiche sind am schlimmsten? Gemessen an: Komplexität, Fehlerrate, Änderungsfrequenz (hotspot files), Team-Vermeidungsverhalten. Nicht alles muss refactored werden – nur die Bereiche, die aktiv bremsen.
Von Spaghetti zu Schichten
Das häufigste Muster: Business-Logik, Datenbankzugriff und Darstellung sind durcheinander. Erster Refactoring-Schritt ist oft: eine saubere Schichtentrennung einführen – Controller/View, Service/Use Case, Repository.
Kein Mega-Refactoring auf einmal. Ein Modul nach dem anderen.
Strangler Fig Pattern
Alt und Neu koexistieren, während der alte Code sukzessive durch neuen ersetzt wird. Kein "wir bauen alles neu und mergen dann". Das scheitert fast immer.
Für Web-Projekte: Neue Funktionalität in neuer Struktur bauen. Alte Funktionalität nach und nach migrieren. Tests als Safety Net.
Checkliste Refactoring-Plan
Hotspot-Analyse durchgeführt (welche Files werden oft geändert und sind komplex?)
Ziel-Architektur skizziert (kein Roman, eine Skizze reicht)
Priorisierte Refactoring-Items im Backlog
Strangler-Pattern statt Big-Bang-Rewrite
Test Coverage vor jedem Refactoring-Schritt erhöht
Fortschritt messbar gemacht (Komplexitätsmetriken vorher/nachher)
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