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Segmentierung, Timing und Technik fuer Push, das Nutzer nicht abschreckt

Warum bei vielen Apps die Push-Opt-in-Rate unter 40 Prozent liegt, und wie sich das aendern laesst.

Push Notifications sind das direkteste Kommunikationsmittel zur App. Und eines der am meisten missbrauchten.

Wenn Nutzer Push deaktivieren, verliert ihr einen direkten Kanal, der laesst sich nicht leicht wiederherstellen.

Relevanz vor Reichweite

Eine Push-Nachricht, die alle Nutzer erreicht, aber nur fuenf Prozent interessiert, ist schlechter als eine, die zwanzig Prozent erreicht und bei der achtzig Prozent klicken. Segmentierung ist keine Raketenwissenschaft, kostet aber Arbeit, die sich auszahlt.

Wann Push gerechtfertigt ist

Als Faustregel gilt: Wuerde sich der Nutzer aergern, haette er diese Info nicht bekommen? Wenn ja, ist Push sinnvoll, etwa eine Meldung ueber den Versandstatus einer Bestellung. Wenn nein, gehoert die Nachricht eher in den In-App-Bereich oder gar nicht gesendet.

Technisches Fundament

Firebase Cloud Messaging ist fuer Android Standard und funktioniert auch fuer iOS, die Apple Push Notification Service wird meist nur noch fuer spezifische Funktionen direkt genutzt. Token-Management ist dabei oft der unterschaetzte Teil: Tokens laufen ab, werden erneuert, Nutzer wechseln Geraete. Wer das nicht sauber handhabt, sendet Push an tote Tokens und wundert sich ueber schlechte Zustellraten.

Opt-in klug platzieren

Bei iOS ist der Opt-in Pflicht, bei Android ab API 33 ebenfalls. Der richtige Moment ist nicht der erste App-Start, sondern der Punkt, an dem der Nutzer den Nutzen der Benachrichtigungen verstehen kann, und immer mit Erklaerung, was er bekommt, bevor er gefragt wird.

Checkliste: Segmentierungsstrategie definiert, Opt-in-Moment sorgfaeltig gewaehlt, Token-Management sauber implementiert, Frequency Capping konfiguriert, Quiet Hours beruecksichtigt, Open Rate und Opt-out-Rate getrackt, Unsubscribe-Mechanismus vorhanden.

Timing als unterschaetzter Faktor

Neben Segmentierung und Inhalt entscheidet auch der Zeitpunkt ueber Erfolg oder Misserfolg einer Push-Kampagne. Eine Benachrichtigung um sechs Uhr morgens wird selbst bei relevantem Inhalt oft genervt weggewischt. Sinnvoller ist es, Sendezeiten an das tatsaechliche Nutzungsverhalten der jeweiligen Zielgruppe anzupassen, etwa ueber eine einfache Analyse, zu welcher Tageszeit die App am haeufigsten geoeffnet wird. Manche Plattformen bieten dafuer bereits eingebaute „optimale Sendezeit“-Funktionen, die auf Basis des individuellen Nutzerverhaltens den besten Moment automatisch waehlen.

Push-Strategie fuer eure App fehlt noch? markom.digital hilft, eine Benachrichtigungsstrategie zu entwickeln, die Nutzer nicht vergrault, sondern echten Wert liefert.

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