Prozess-KPIs: Durchlaufzeit, Fehlerquote, Kosten – richtig wählen.
Prozess-KPIs: Durchlaufzeit, Fehlerquote, Kosten – was wirklich gemessen werden sollte
Was nicht gemessen wird, wird nicht verbessert. Aber was falsch gemessen wird, führt zu falschen Entscheidungen.
Warum KPIs so oft scheitern
Zu viele KPIs. KPIs, die niemand wirklich nutzt. KPIs, die gemessen werden können, aber nicht die richtigen Fragen beantworten.
Effektive KPIs sind konkret, messbar, und führen zu Entscheidungen.
Die wichtigsten Prozess-KPIs
Durchlaufzeit: Wie lange dauert ein Prozess von Anfang bis Ende? Das ist oft der überraschendste KPI – weil die Wartezeiten (Genehmigungen, Rückfragen, Weiterleitungen) viel größer sind als die tatsächliche Bearbeitungszeit.
Fehlerquote: Wie viele Prozessdurchläufe erfordern Korrektur oder Nacharbeit? Das ist ein Indikator für Prozessqualität.
Kosten pro Prozessdurchlauf: Was kostet ein Auftrag, eine Anfrage, ein Fall in Bearbeitungszeit und Ressourcen?
Automatisierungsrate: Welcher Anteil des Prozesses läuft ohne manuelle Intervention?
Leading vs. Lagging Indicators
Lagging Indicators messen was bereits passiert ist (Umsatz, Fehlerquote). Leading Indicators helfen vorherzusagen (Backlog-Größe, Time-to-first-response).
Beide braucht man. Aber Leading Indicators ermöglichen früheres Eingreifen.
KPI-Dashboards, die genutzt werden
Ein Dashboard mit 20 KPIs, das niemand versteht, ist wertlos. Ein Dashboard mit 3-5 KPIs, das täglich im Team-Meeting aufgerufen wird – das ist Wert.
Checkliste Prozess-KPIs
3-5 Kern-KPIs pro Prozess definiert
Baseline für jeden KPI gemessen
KPI-Messung automatisiert (nicht manuell erhoben)
Dashboard für Team zugänglich und verständlich
Review-Zyklus für KPI-Diskussion etabliert
Maßnahmen aus KPI-Abweichungen abgeleitet
KPI-Konzept für eure Prozesse?
markom.digital hilft bei der Definition sinnvoller Prozess-KPIs und der Einrichtung von Dashboards.