hreflang ohne Fehler: Setup, Checks, typische Probleme.
International SEO: hreflang ohne Chaos
hreflang ist einer der technisch fehleranfälligsten Bereiche in der SEO. Falsch implementiert schadet er mehr als er nützt.
Was hreflang eigentlich ist
hreflang sagt Suchmaschinen, welche Sprachversion einer Seite für welches Land/welche Sprache gedacht ist. So wird verhindert, dass eine deutsche URL für englischsprachige Nutzer angezeigt wird – und umgekehrt.
Klingt simpel. Ist es aber in der Implementierung oft nicht.
Die häufigsten Fehler
Fehlende gegenseitige Verlinkung: hreflang muss bidirektional sein. Wenn Seite A auf Seite B verweist, muss Seite B auch auf Seite A zurückverweisen. Fehlt das, ignoriert Google die Tags.
Falsche Sprach-/Regionscodes: de vs. de-DE vs. de-AT – das sind unterschiedliche Signale. Wer de-de schreibt (lowercase), macht einen häufigen Fehler (korrekt ist de-DE).
Inkonsistenter x-default: Der x-default-Tag definiert die Fallback-URL für Nutzer ohne matching Sprache/Region. Er fehlt oft komplett.
Kanonisierungs-Konflikte: hreflang und Canonical müssen zusammenpassen. Wenn eine Seite canonical auf eine andere zeigt, aber gleichzeitig in hreflang als eigene Version gelistet ist, entsteht ein Konflikt.
Implementierungswege
Im HTML-Head (kleine Seiten), in der Sitemap (empfohlen für größere Seiten), oder per HTTP-Header (nur für nicht-HTML-Ressourcen relevant). Sitemap ist in den meisten Fällen die wartbarste Lösung.
Tools zur Prüfung
hreflang Tags Checker (hreflang.org), Screaming Frog, Google Search Console International Targeting Bericht.
Checkliste International SEO
hreflang-Tags für alle Sprach-/Ländervarianten gesetzt
Gegenseitige Verlinkung vollständig (alle Varianten verlinken alle Varianten)
Korrekte Sprach- und Regionscodes (BCP 47)
x-default gesetzt
Keine Konflikte mit Canonical Tags
Sitemap mit hreflang-Informationen bei Google eingereicht
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