BPMN einfach erklärt: Nur die Symbole, die du wirklich brauchst.
BPMN einfach erklärt: Nur die Symbole, die ihr wirklich braucht
BPMN ist kein akademisches Modellierungswerkzeug. Es ist eine gemeinsame Sprache für Prozesse.
Warum BPMN überhaupt?
Wenn fünf Personen über einen Prozess reden, haben sie fünf verschiedene mentale Modelle. BPMN (Business Process Model and Notation) schafft ein gemeinsames, standardisiertes Bild. Das reduziert Missverständnisse und ermöglicht, Prozesse zu diskutieren, ohne aneinander vorbeizureden.
Die Symbole, die man wirklich braucht (80%)
Pool / Lane: Wer ist beteiligt? Pools sind Organisationen oder Systeme, Lanes sind Rollen oder Abteilungen innerhalb.
Start-Event (grüner Kreis): Wo fängt der Prozess an?
End-Event (roter dicker Kreis): Wo hört er auf?
Task (abgerundetes Rechteck): Was wird getan?
Gateway (Raute): Entscheidung (XOR = entweder/oder) oder Parallelität (AND = beides).
Sequence Flow (Pfeil): In welcher Reihenfolge?
Message Flow (gestrichelter Pfeil): Kommunikation zwischen Pools.
Das reicht für 90% aller Geschäftsprozesse.
Wann BPMN ausführbar gemacht wird
BPMN kann rein dokumentarisch sein – oder es kann in einer Workflow-Engine ausgeführt werden (Camunda, Activiti). Das ist ein großer Schritt und braucht technische Unterstützung. Für die meisten Prozessanalysen reicht die dokumentarische Variante.
Tools
Camunda Modeler (kostenlos), draw.io / diagrams.net (kostenlos), Signavio, Bizagi Modeler.
Checkliste BPMN
Prozessbeteiligte als Pools/Lanes identifiziert
Start- und Endereignisse definiert
Happy Path modelliert
Ausnahme-Pfade und Fehlerpfade ergänzt
Modell mit Prozessbeteiligten validiert (nicht nur mit Modellierern)
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